Jim-Software
Kompetenz in CAD und DTP

Tipps und Tricks

Zuerst ein Überblick

Wir wollen hier eine lose Sammlung zusammenstellen, die auch dem geübten Anwender so manches "Schmankerl" bietet, bei dieser oder jener Funktion vielleicht noch etwas mehr aus CasCADe herauszuholen.

Was bedeutet "objektorientiert" ? Der Bildschirm

Diesen Begriff wollen wir zuerst am Beispiel des Startbildschirmes definieren, wenn CasCADe zum ersten mal aufgerufen wird.

Auf den ersten Blick erscheint CasCADe beim Programmstart eher spartanisch und mit nicht allzu vielen Funktionen behaftet. Und wenn man dieses Bild betrachtet, stimmen wir da vollkommen zu. Jedoch bleibt die CasCADe Oberfläche nicht so. Zunächst stellen Sie sich mit dem Menübefehl “Ansicht - Zeichnung” die gewünschte Oberfläche zusammen:

Markieren Sie einfach die gewünschten Optionen und verlassen Sie diesen Dialog wieder mit einem Klick auf OK.

Danach stellen Sie sich weiterhin Ihre Oberfläche zusammen. Nehmen Sie dazu den Menübefehl “Optionen - Allgemein” (Sie sehen ihn im nächsten Bild unten) und im folgenden Dialog stellen Sie sich weitere Parameter ein, wie z.B. unter dem Punkt “Sichtbar”, was Sie alles auf Ihrem Bildschirm sehen wollen:

sei es die Statuszeile, die Auswahlzeile, das Lineal, Werkzeugkasten oder die Scrollbars - seien es einzelne Teile davon oder gar alles.

Dass dieser Dialog noch mächtiger ist und weitere Einstellungen darin vorgenommen werden können, soll uns hier z.Zt. noch nicht weiter beschäftigen. Dies wird an einem anderen Punkt näher besprochen werden.

Natürlich führen Sie diese Schritte nicht jedes mal durch, wenn Sie mit CasCADe arbeiten. Speichern Sie sich diese Oberfläche unter einem speziellen Namen ab; wir nennen dieses die “Initialisierungs-Datei”. Zu diesem Punkt gibt es etwas später einen Extra-Abschnitt, der den Sachverhalt genauer erklärt. Sie können natürlich jetzt auch auf den Link drücken und landen dann sofort in diesem Abschnitt.

 

Doch noch immer wissen Sie nicht, was der Begriff 'objektorientiert' bei uns bedeutet. 

Wie auch bei der manuellen Zeichenarbeit ist Ordnung das halbe Leben. Man bedient sich verschiedener Hilfsmittel, z.B. verschiedener Stifte (Rapidographen, Isographen, Bleistifte etc.) oder verschiedene Schriftschablonen.

So ist es auch für CasCADe. Diese Hilfsmittel müssen zunächst angelegt werden. Wir nennen diese Hilfsmittel  Objekte, und somit kennen Sie nun eine Bedeutung

des Begriffes 'Objektorientiert'.

Nach all den Einstellarbeiten (puh, das war anstrengend, nicht wahr?) könnte Ihr Bildschirm respektive Desktop von CasCADe in etwa so aussehen:

Kurzum: nicht mehr so spartanisch!

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was bedeutet "objektorientiert" - Die Zeichnung

Damit Sie auch anhand eines Beispiels die Vorteile des objektorientierten Zeichnens kennen lernen, führen wir nun ein Beispiel durch. Also, hinein in das Menü Optionen und dort Stift... gewählt. Folgender Dialog öffnet sich:

Geben Sie nun die Namen der Stifte ein, die Sie verwenden wollen und definieren Sie jeweils dazu, welche Eigenschaften sie besitzen.

So in etwa könnten Sie sich einen Stift definieren. Auf diese Art und Weise definieren Sie sich noch weitere Stifte, mit denen Sie später arbeiten wollen. Als nächstes stellen Sie die verschiedenen Textparameter zusammen.

Starten Sie dazu den Menübefehl “Optionen - Text” und ein Dialog wird geöffnet, in dem Sie beliebige Namen für Ihre Objekte vergeben können: Die obere Abbildung könnte dabei als Beispiel dienen. Somit erleichtern Sie sich Ihre Arbeit, weil Sie sie individuell gestalten. Zu diesem Menübefehl sollten Sie auch wissen, dass Ihnen als Schrift alle im System installierten TrueType-Schriften zur Verfügung stehen.

Ihrer Kreativität ist demnach keine Grenze gesetzt, da es Schriften im Überfluß gibt. CasCADe stellt außerdem automatisch alle sogenannten Schriftschnitte zur Verfügung (fett, kursiv, unter-, durchgestrichen), so dass Sie hier im Überfluss schwelgen können.

Bedenken Sie jedoch, dass solche Schriften dann Probleme mit sich bringen können, wenn Sie diese Daten exportieren wollen oder auf einem fremden PC laden. Sollten die von Ihnen verwendeten Schriften dort nicht installiert sein, kann das Erscheinungsbild der Zeichnung, respektive des Textes stark von dem Ursprünglichen abweichen.

 Hinweis !!

Wenn Sie einen Plotter installiert haben, werden nur die auf dem Plotter verfügbaren Schriften ausgegeben ! Achten Sie auch auf die Qualität der Schrift. Dies klingt etwas verwirrend, hat jedoch einfache Gründe: TrueType-Schriften sind letztendlich Programme und wenn diese Programme nicht 'einwandfrei' sind, kann es zu Systemabstürzen kommen.

Doch nun wieder zurück zum objektorientierten Zeichnen. So wie in den Beispielen zuvor gehen Sie auch bei anderen Befehlen im Menü “Optionen” vor. Vor allem von Nutzen sind die Befehle:

“Optionen - Bemassung”, “Optionen - Schraffur”, “Ansicht - Folien” und “Ansicht - Bereiche”.

 

Sehr schön kann man in dem Dialog “Optionen - Bemassung” einiges erkennen im Bezug zum objektorientierten Zeichnen:

Hier lässt sich ganz gut sehen, worauf das Prinzip des objektorientierten Zeichnens basiert.

Alles ist ein Objekt, das in anderen Objekten verwendet werden kann.

Und diese Objekte legen Sie sich bereit, um später immer wieder darauf zurückgreifen zu können.

Wie das im Einzelnen funktioniert, lesen Sie jetzt.

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Objekte in der Zeichnung

CasCADe kennt viele Zeichnungsobjekte und die wollen wir uns einmal näher anschauen. Wenn Sie z.B. das Menü "Zeichne" aufklappen, erscheinen dort einige grundlegende Befehle wie Punkt, Gerade, Bogen etc. Bei einigen erkennen Sie einen kleinen Pfeil nach rechts , der Ihnen verrät, dass sich dahinter weitere Menüpunkte verbergen. So kennt die Option "Gerade" nicht weniger als 11 (!) weitere Befehle, unter anderem Rechteck, Polygon und Parallele. Anhand dieser - wir nennen es "geometrische Primitive" - wollen wir die Mächtigkeit von CasCADe's Objektorientiertheit verdeutlichen:

Sicher denken Sie: diese Befehle können alle mit Hilfe einer Primitiven - der Geraden - erledigt werden.

Stimmt.

Jedoch ist der Mensch von Natur aus träge und freut sich über entsprechende Erleichterungen. Stimmt ebenfalls. Gut, werden Sie sagen, das können viele andere Systeme, warum darüber reden?

Stimmt nicht! Denn gerade hier wollen wir ansetzen.

Nehmen wir ein Beispiel: ein Rechteck wurde mittels dem Befehl "Zeichne" - "Gerade" - "Rechteck" erstellt.

Die Eckpunkte wurden mittels der Option "Optionen" - "Markieren/Fangen" - "Kontrollpunkte" eingeschaltet. Dies erleichtert manchmal das Auffinden spezieller Konstruktionspunkte. Diese kleinen schwarzen Quadrate sind nur am Bildschirm sichtbar und werden natürlich nicht gedruckt.
Vor, bzw. während des Zeichnens dieses Rechteckes war es möglich, die Eingabe der Punkte über die rechte Maustaste einzustellen.

Wenn wir nun eine Parallele dazu (zum Rechteck) erstellen wollen, geht dies sehr einfach: wir rufen den Befehl "Zeichne" - "Gerade" - "Parallele" auf und folgen den Anweisungen des Programms (die erscheinen immer unten in der Statuszeile).

Hier heißt es: "Ein Objekt anklicken, zu... ".

Der Hinweis, dass auch mehrere Parallelen erzeugt werden können, lässt uns wieder an die rechte Maustaste denken: richtig, ein Klick und die Welt ist um einige Optionen reicher:

Die Angabe "Abstand" meint als Einheit die in der Statuszeile ersichtliche Dimension (hier also cm), eine Eingabe von 0,25 wie in unserem Beispiel bedeutet also 0,25 cm. Nachdem wir nun das Objekt, zu dem jetzt also 4 Parallelen erzeugt werden sollen, je im Abstand von 0,25 cm angeklickt haben, erwartet CasCADe die Angabe der Richtung ("Einen Punkt eingeben, der die Seite (bezogen auf das Objekt) festlegt").

Richtig, man könnte ja nach innen oder außen die Parallelen legen. Also, auch dies ist schnell erledigt und dann erscheint wie von Zauberlehrlings Hand dieses Bild:

Wie man unschwer erkennen kann, hat CasCADe also einiges geleistet. Es wurden 4 komplette Rechtecke (!) erzeugt, die in keiner Form nachbehandelt werden müssen. Es wurden alle Kanten sauber auf das neue Maß verlängert und die Ecken entsprechend geschlossen.

Alles in allem ein “mächtiger” Befehl; aber nicht nur dieser hat so einiges in sich, davon gibt es in CasCADe gar viele davon.

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Die Initialisierungs-Datei

Das Prinzip der Initialisierungsdatei

Im Unterschied zur Vorlaufdatei werden in der Initialisierungsdatei nur die Einstellungen für das Desktop bzw. die Oberfläche, aber keine Objekte abgespeichert. Wie Sie eine Initialisierungsdatei abspeichern ist denkbar einfach. Starten Sie einfach nach Einstellung aller Desktop-betreffenden Parameter den Menübefehl “Optionen-Speichern unter...”.

Folgendes Fenster öffnet sich:

 

 

 

 

Einige Initialisierungsdateien habe ich bereits erstellt, wobei eine besondere unter diesen ist. Wollen Sie, dass beim Programmstart immer eine bestimmte Oberfläche geladen wird, müssen Sie eine Initialisierungsdatei unter dem Namen CASC4W.INI abspeichern. Diese wird dann immer am Anfang von CasCADe 4W dargestellt.

Wollen Sie eine andere Initialisierungsdatei laden, müssen Sie den Befehl Optionen-Laden... starten. Folgendes Fenster öffnet sich:

In diesem Fenster wählen Sie dann die gesuchte, bereits vorhandene Initialisierungsdatei.

Hinweis !!

Achten Sie darauf, dass in allen Fenstern der Dateityp INI.Initialisierungsdatei eingetragen ist.

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Die Vorlaufdatei

Das Prinzip der Vorlaufdatei

Nachdem Sie alle Grundeinstellungen im vorigen Abschnitt durchgeführt haben, sollen diese auch gesichert werde, um diese Schritte nur einmal machen zu müssen.

Alle Objekte können in eine Vorlaufdatei abgespeichert werden. Starten Sie dazu den Menübefehl “Datei-Speichern unter...”.

Folgender Dialog öffnet sich:

Vergeben Sie einfach für die eingestellten Objekte einen Namen, z.B. “VOBA.VDW” o.ä.

Wenn Sie dann einige Vorlaufdateien abgespeichert haben - es ist klar, dass nicht für jedes Projekt, das Sie beginnen, die selben Objekteinstellungen gelten, sondern immer neue dazukommen - können Sie diese wie folgt bei jedem Programmstart abrufen:

Wie Sie sehen können, enthält das Fenster ”Vorlauf-Datei” bereits einen Eintrag:

”autoinit.vdw”.

Nennen auch Sie Ihre bevorzugte Vorlauf-Datei so, dann lädt CasCADe diese Datei automatisch beim Start einer neuen Datei. Dies ist für viele Fälle recht praktisch.

Normalerweise befindet sich im Feld Vorlaufdatei der Eintrag -keine-. Doch wie im oberen Bild können Sie eine solche anwählen (im Beispiel AUTOINIT.VDW). Haben Sie mehrere Vorlaufdateien zur Auswahl, müssen Sie darauf achten, dass Sie die Namen der Vorlaufdateien so auswählen, dass sie selbsterklärend sind. Mit einem Klick auf den Pfeilbutton öffnet sich eine Auswahlliste mit den vorhandenen Vorlaufdateien.

 Hinweis!!

Im Bezug zu den Vorlaufdateien bietet CasCADe 4W Ihnen einen besonderen Vorteil an. Haben Sie z.B. mehrere Zeichnung für ein einziges Projekt anzufertigen, können Sie sich den Schritt ersparen, immer im obigen Dialog die Vorlaufdatei auszuwählen. Stellen Sie also alle Objektparameter ein und speichern diese unter folgendem Namen ab: AUTOINIT.VDW. Somit werden diese Objekte bei jedem Programmstart automatisch dazugeladen.

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Folien und Bereiche

Folgende Leiste sollten Sie aus dem Hauptbildschirm kennen.

Das Arbeiten mit den Objekten Folie und Bereich erfordert schon einige Erfahrung mit CAD-Programmen.

 Dennoch sind diese beiden Objekte für das computerunterstützte Zeichnen immens wichtig. Sie sollten sogar für jeden Anfänger ganz besonders eingelernt werden, da es das Zeichnen sehr erleichtert, und somit die Arbeit wirtschaftlicher macht.

Was versteht man unter diesen beiden Begriffen Folie und Bereich ? Die Folien kann man sich als durchsichtige Seiten vorstellen. Sie können die gesamte Zeichnung auf einer Folie oder einem Layer erstellen oder bestimmte Teile auf einzelne Folien legen, wie z.B. bei einer Zeichnung eines Hauses Wände, Türen, Fenster, Bemaßung, Möblierung u.a.

Befinden sich nun alle diese Informationen auf einem Layer (wir sagen auch “Folie” dazu), so wird sich kaum jemand darauf zurechtfinden. Teilen Sie jedoch jeder Information einen Layer zu, so können Sie jeweils die Informationen abrufen, die Sie speziell auf Ihren Bildschirm sehen wollen.

Dies eben geschieht dadurch, dass Sie die entsprechenden Folien sichtbar bzw. unsichtbar schalten. Doch dazu etwas später. An dieser Stelle nur noch soviel: Wenn Sie alle Folien übereinander legen, erhalten Sie genau den oben beschriebenen Effekt.

Mit Hilfe also dieser Technik können Sie Ihre Zeichnung 'transparenter' gestalten, wenn Sie jedem Objekt eine Folie zuordnen, die dann auch einen Namen besitzt, der entsprechend aussagefähig ist.

Unter dem Begriff Bereiche versteht man ganz einfach kleine, unter einem bestimmten Namen abgespeicherte Bereiche Ihrer Zeichnung

Anhand eines Beispiel lässt sich dieser Begriff jedoch besser beschreiben:

In diesem Beispiel wird die gesamte Zeichnung dargestellt. Wie Sie unschwer erkennen können, ist es äußerst kompliziert hier einen schnellen Überblick an manchen Stellen zu bekommen. Aus diesem Grund werden solche unübersichtlichen Stellen mit Hilfe des Befehls Ansicht - Wählen auf den Bildschirm gebracht. Genau nach diesem Prinzip müssen Sie diese Bereiche definieren, wenn Sie z.B. eine Stelle in Ihrer Zeichnung haben, die mit sehr kleinen Objekten aufgefüllt werden muss, zoomen Sie diesen Bereich und speichern diesen für die weitere Arbeit mit einem bestimmten Namen ab.

In dieser Zeichnung geschah dies auch und so wurden einige Bereiche erstellt:

Oben der Bereich Kopf oder unten der Bereich Schaufel:

Am Anfang des Kapitels wird die obere Statuszeile mit der Aufzählung aller veränderbaren Objekte, darunter auch die beiden Objekte Bereich und Folie, abgebildet. Wenn Sie auf den Button rechts neben diesen Feldern klicken, öffnet sich eine Auswahlliste, wo die bereits erstellten Objekte dargestellt werden. Wollen Sie in einen neuen Bereich hineingehen oder in einer anderen Folie weiterarbeiten, wählen Sie sich das gewünschte Objekt aus dieser Liste aus.

Wie erstellt man sich einen Bereich oder eine neue Folie ? Starten Sie dazu den Menübefehl Ansicht - Folien... oder Ansicht - Bereiche... oder klicken Sie einfach doppelt auf einen der beiden Titel. Folgende Dialoge öffnen sich dann für den Befehl Ansicht - Folien...

Um eine neue Folie zu definieren, gehen Sie wie folgt vor: Geben Sie in dem oben abgebildeten Dialog im Feld Name den Namen der neuen Folie ein. Wählen Sie dann die Farbe des Stiftes, mit dem Sie auf der neuen Folie zeichnen möchten, sofern Sie Folienstift als Stift markiert haben, doch dazu etwas später. Zunächst zum mittleren Teil des Fensters, wo Sie den Status der Folie definieren können. Eine Folie kann sichtbar, eingefroren oder als Hilfsfolie definiert werden. Die Option sichtbar bedeutet hierbei, daß die Folie auf dem Bildschirm angezeigt wird und auch verändert werden kann. Eingefrorene Folien können zwar angezeigt werden, jedoch sind Veränderungen an dieser Folie nicht möglich. Eine Hilfsfolie ist eine Folie, die auf dem Bildschirm wie eine gewöhnliche Folie benutzt wird, aber beim Ausdruck nicht mit ausgedruckt wird.

Soviel zu der Erstellung einer Folie, aber wie wechselt man von einer Folie zur anderen ? Stellen Sie einfach die Folie, die Sie einzeln auf dem Bildschirm haben wollen, in der Statuszeile unter dem Objekttitel Folie ein. Wie das im Einzelnen funktioniert, haben Sie ja schon erfahren. Klicken Sie dann einfach doppelt auf den Titel Folie. Wie schon beschrieben, öffnet sich das oben abgebildete Fenster. Sie werden erkennen, dass im Feld Name nun die Folie eingestellt ist, die Sie vorher aus der Liste gewählt haben. Klicken Sie nun auf den Button Alle unsichtbar. Nun sind alle Folie zunächst nicht auf dem Bildschirm sichtbar, markieren Sie also noch den Button sichtbar und verlassen Sie das Fenster wieder mit einem Klick auf OK.

Wollen Sie daraufhin in einer zweiten Folie arbeiten, jedoch auch die erste Folie auf dem Bildschirm dargestellt sehen, wählen Sie sich die erste Folie in dem Foliendialog aus, markieren die Option eingefroren, verlassen Sie das Fenster wieder mit einem Klick auf OK und wählen Sie sich dann die zweite Folie in der oberen Statuszeile aus. Gehen Sie dann erneut in das Folienfenster - die ausgesuchte Folie erscheint im Feld Name - und markieren Sie den Button sichtbar. Wenn Sie dann auf OK klicken, erscheinen beide Folien auf Ihren Bildschirm, wobei Sie Veränderungen nur in der zweiten Folie durchführen können und die andere Folie - im eingefrorenen Status - wird 'nur' dargestellt.

Nachdem Sie in Ihrer Zeichnung weitergearbeitet haben, bemerken Sie, dass verschiedene Teile in Folien zu finden sind, zu denen Sie diese Teile eigentlich nicht zuordnen wollten. Kein Problem mit CasCADe 4W. Markieren Sie einfach diese Teile und wählen dann die Folie aus, in der Sie die Zeichnungsteile haben wollen, aus. Sie sehen schon, das Arbeiten mit Folien ist für den Anfänger schon etwas undurchsichtig und nur die Übung macht den Meister. Aber wenn Sie als Anfänger dieses Hilfsmittel erlernt haben, werden Sie schon bald erkennen, wie viele Vorteile es hat. So auch diese Möglichkeit: Wenn Sie nicht zufrieden sind, mit der Zeichnung in der Folie, die Sie eingestellt haben, und die ganze Folie löschen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

Klicken Sie einfach auf die rechte Maustaste, wenn Sie in keiner Funktion oder in keinem Befehl sind. Folgendes Fenster öffnet sich:

Markieren Sie in diesem Fenster die Option nur aktive Folie und klicken dann gleich wieder auf OK. Oder Markieren Sie die zweite Option andere Folien und suchen Sie sich dann die Folie, die Sie löschen wollen, aus der darunter dargestellten Liste aus (s.oben Beispiel Anlenkpunkt). Danach starten Sie den Befehl Ändern - Alles markieren und in Ihrer Zeichnung erscheint daraufhin alles markiert. Nun müssen Sie nur noch die Taste <ENTF> auf der Tastatur drücken und schon ist die ganze Folie gelöscht. Damit Sie nun auch alles über Folien erfahren müssen, sollte an dieser Stelle noch der Folienstift beschrieben werden. Nun, zu jeder Folie kann ein bestimmter Stift mit bestimmten Eigenschaften definiert werden. Diesen nennt man dann Folienstift. Um einen solchen nun zu erstellen, müssen Sie einfach, unabhängig von einer Folie, einen Stift definieren. Wie das im Einzelnen geht, haben Sie ja schon in diesem Kapitel erfahren.

Danach öffnen Sie dann die Dialogbox Ansicht - Folien....

Wie Sie hier sehen können, ist die Auswahlliste aller vorhandenen Folienstifte schon geöffnet. Suchen Sie einfach den gewünschten Stift aus und klicken dann auf OK. So einfach bekommen Sie einen Folienstift. Achten Sie aber darauf, daß Ihr Plotter über einen Stift verfügt, der Ihrem erstellten Stift entspricht, alles andere wäre nicht sinnvoll.

Noch ein kleiner Tipp bezüglich der Folien:

Ein Problem wurde uns beschrieben, wo ein CasCADe 4W-Anwender eine Data Exchange Datei erstellte, die dann in AutoSketch weiterbearbeitet werden sollte. Dies klappte natürlich auch, jedoch übernahm AutoSketch nicht die in CasCADe 4W erstellten Foliendefinitionen. Diesem Problem können Sie entgegenwirken, indem Sie einfach die Folien so nennen, wie Sie im AutoSketch auch benutzt werden. Also nummerieren Sie sich die Folien mit 1 bis 10, und dann klappt auch der Datenaustausch.

... für den Befehl Ansicht - Bereiche...:

Dieses Fenster ist in zwei größere Felder eingeteilt. Rechts können Sie den Status des Bereiches definieren, indem Sie einfach eine der drei Optionen Anlegen, Anzeigen oder löschen markieren. Im linken Feld können Sie den Namen des momentan auf den Bildschirm dargestellten Bereiches ablesen, sofern Sie noch nichts an diesem Fenster verändert haben.

Im oberen Bild ist die Option Anzeigen markiert, was soviel bedeutet, dass der Bereich, der im rechten Feld eingetragen ist, auf Ihrem Bildschirm dargestellt wird. Haben Sie bereits einen anderen Bereich erstellt - dazu kommen wir gleich - können Sie sich diesen aus einer Auswahlliste, die sich öffnet, wenn Sie auf den Button rechts neben dem Bereichsnamen klicken, auswählen. Lassen Sie diese Option markiert und klicken Sie dann auf OK, erscheint dieser Bereich auf Ihrem Bildschirm. Wollen Sie diesen jedoch löschen, müssen Sie die entsprechende Option markieren.

Haben Sie in der Zwischenzeit an Ihrer Zeichnung weitergearbeitet, und sind so an eine andere Stelle der Zeichnung gekommen, für die noch kein Bereich definiert wurde, markieren Sie in diesem Dialog einfach die Option anlegen und geben im rechten Feld einen spezifischen Namen für diesen Bereich ein. Klicken Sie dann auf OK, haben Sie einen neuen Bereich Ihrer Zeichnung definiert.

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